EGMR: Zypern verletzt Menschenrechte bei Asylantenhaft
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Zypern verurteilt, weil die Behörden einen marokkanischen Asylbewerber für 13,5 Monate aus Gründen der nationalen Sicherheit in Haft hielten. Das Gericht in Straßburg stellte fest, dass die Haft nicht ausreichend mit der Verhinderung illegaler Einreise verbunden war und länger dauerte als notwendig.