Erhurman lehnt EU-Vermittlung in Zypernfrage ab und stellt Bedingungen
Tufan Erhurman, Verhandlungsführer der türkisch-zyprischen Seite, lehnt eine formale Rolle der Europäischen Union bei Verhandlungen zur Zypernfrage ab. Er argumentiert, die EU könne nicht unparteiisch agieren und müsse zunächst Bedenken der türkischen Zyprer ansprechen, bevor Vertrauen zwischen den Seiten wachsen könne. Erhurman verbindet damit die Wiederaufnahme von Gesprächen an Bedingungen, die EU-seitig erfüllt werden müssen.