Justizirrtümer in den USA: Über 200 Unschuldige zu Unrecht verurteilt
Der 71-jährige Douglas Stewart Carter wurde nach 41 Jahren aus der Todeszelle in Utah entlassen, nachdem sich seine Verurteilung von 1985 als fehlerhaft erwies. Sein Fall verdeutlicht die schwerwiegenden Folgen von Justizirrtümern, die durch mangelhafte Ermittlungen, fragwürdige Zeugenaussagen und Geständnisse unter Druck verursacht werden. Über 200 Personen in den USA wurden bereits zu Unrecht inhaftiert, was sich auf insgesamt etwa 4.100 Jahre Freiheitsentzug addiert.