Justizkrise: Umstrittener Fall Michaelides und der Oberste Gerichtshof
Die Entfernung von Odysseas Michaelides durch den Obersten Gerichtshof bleibt eine der tragischsten Justizmomente der jüngeren Vergangenheit. Die einstimmige Entscheidung (8:0) war zwar sachlich begründet, doch die öffentliche Reaktion darauf demoralisierte Bevölkerungsteile, die das Urteil als Justizwillkür gegen einen populären Anwalt empfanden. Der Vorfall offenbarte tiefe Vertrauenskrise zwischen Bürgern und Justizinstitutionen.