Rechnungshof enthüllt massive Missbrauchsfälle bei Sozialleistungen
Der zyprische Rechnungshof hat in einem Bericht schwere Unregelmäßigkeiten bei der Auszahlung von Sozialleistungen durch das Ministerium für Sozialwohlfahrt dokumentiert. Ein ausländischer Staatsangehöriger erhielt über 14 Jahre hinweg insgesamt 231.907 Euro, obwohl seine Aufenthaltserlaubnisse abgelaufen waren und er nicht erwerbstätig war. In einem anderen Fall zahlte der Staat 19.391 Euro für ein Kind aus, das bereits verstorben war. Der Bericht enthält deutliche Kritik an den Kontrollmechanismen des Ministeriums.