Westliche Plünderung griechischer Antiken während des Unabhängigkeitskriegs
Im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert plünderten Westler systematisch griechische Altertümer, während Griechenland noch unter osmanischer Herrschaft stand. Die verarmte und unterdrückte Bevölkerung betrachtete antike Monumente teils als Hindernisse, teils als Waren zum Verkauf. Auch nach dem griechischen Unabhängigkeitskrieg war der schwache griechische Staat unfähig, das kulturelle Erbe angemessen zu schützen.